Und sonst so?

Es war eine beeindruckende Serie, die die Emma da in der letzten Ausgabe des Jahres 2016 noch auf’s Eis zauberte: Gleich neun Artikel, ohne Unterbrechung atemlos aneinandergekotzt. Ein Roundhouse-Kick gegen alles bedrohlich fremde. Die Emma als Rammprügel der nationalkonservativen Illiberalität.

Schlechter Tag für Rechte

Ein schlechter Tag für Frauenrechte beginnt dieser Facebook-Beitrag von Terre des Femmes, und man muss sich wohl fragen, wie viele Frauen noch ihre Grundrechte vor Gericht einklagen müssen, bis der Verein aufhört, Kleidervorschriften zu veröffentlichen.

die Geister, die ich rief

Welche Wirkung erzielt die Islamophobe Kampagne von Terre des Femmes? Nur eine ist einfach nachzuweisen: direkt unter jedem Parolenabwurf in den sozialen Medien findet sich das selbsternannte «Volk» zusammen, um sich gegenseitig «unbequeme Wahrheiten» zu erzählen.

Die islamische Weltverschwörung

Gestern teilte Terre des Femmes ganz offiziell auf Facebook diesen Beitrag. Bemerkenswert daran sind ausnahmsweise nicht krude, menschenverachtende Clichés über Muslime und Muslima.

Widewidewitt und drei macht #nafri

Man kann ja mal Fehler machen. Das passiert natürlich eher, wenn man bereit ist, unüberschaubare Faktenlagen impulsartig als Beleg für die eigenen, xenophoben Verschwörungstheorien zu interpretieren. Aber wie gesagt: ham’wa alle schon mal gemacht.

Emma weniger Emma

Dieser Beitrag fällt etwas aus der Reihe. Er soll kein Argument für oder gegen die Emma darstellen. Mich interessierte lediglich die Auflagenentwicklung der Zeitschrift. Da diese nicht einfach zu finden war, bietet es sich an, die Ergebnisse zu teilen.

Beim Geld hört der Spass auf

Gemäß dem inoffiziellen Vereinsmottos «Entweder Konsequent oder Inkonsequent, aber das ewige Hin und Her reicht mir jetzt!» zeigt Terre des Femmes zuweilen eine fast zärtliche Bereitschaft, eigene Positionen zu hinterfragen, wenn neue Fakten auftauchen.

Alice im #Nafriland

Es braucht wohl einiges, um den Polizeipräsidenten einer deutschen Großstadt als liebenswerten Bewahrer von Grundrechten und Realitätsbezug dastehen zu lassen. Alice Schwarzer schafft es im gemeinsamen Interview mit dem Amtsinhaber aus der Domstadt ganz leger.

Zana Ramadani braucht Facebook-Integrationskurs

Man liest ja leider gelegentlich die Facebook-Kommentare bei Menschen, mit denen man nicht befreundet ist. Sich so weit aus der Filterblase zu lehnen führt unweigerlich dazu, dem menschenverachtenden Rassismus zu begegnen, der sich wie braune Melasse überall dort ausbreitet, wo Menschen mit leicht unausgewogenem Zeit/Ahnung-Verhältnis zur Meinungsäußerung animiert werden.

Emma weniger Lust

Das zweitgrößte Problem der EMMA ist, wie lustlos und behäbig sie dieser Tage die selbstgerechten Thesen ihrer Gründerin zu verkaufen versucht. Und just in dieser Woche konnte man dies wundervoll beobachten.

Terre des Femmes allemandes

Auf der einen Seite eine Frau, die gegen die öffentliche Meinung, mit nur dem Grundgesetz unter’m Arm, eines der wichtigsten Freiheitsrechte für sich erstreitet.

Auf der anderen Seite Terre des Femmes, von «Segregation» fabulierend, mit pampiger AfD-Rethorik auf dem Weg zur falschen Seite der Geschichte.

Selbst schuld Du Schlampe

Was bisher geschah: Jenna Behrens, Berliner CDU-Nachwuchstalent mit Besorgnis erregendem Hang, sich für Pressefotos mitten auf die Straße zu stellen, wirft diversen CDU-Politikern sexistische Äußerungen vor:

Beifall auf die Nase

Mit sichtbarer Beule in der Soutane zitiert das über-katholische Onlinemagazin kath.net eine Pressemitteilung von Terre des Femmes: